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Familienaufstellung – Sie kann in vielerlei Hinsicht helfen

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Die Situation sich unverstanden zu fühlen oder eine unsichtbare Barriere vor sich zu haben, kennen viele Familienmitglieder. Ungeklärtes kann nicht geklärt werden, weil diese Barriere es verhindert, miteinander zu reden. Gespräche können nicht auf sachlicher Ebene erfolgen, Emotionen brechen durch und daher wird jegliches Gespräch vermieden. Man entfernt sich, lebt sich auseinander. Worin aber liegen denn die Gründe für diese Entfernung oder Familienschwierigkeiten. Warum können wir mit Fremden oft besser, als mit der eigenen Familie oder Verwandtschaft? Ist es tatsächlich die emotionale Bindung, die diesen Frust aufbaut oder was steckt dahinter?

Die Schuld geben sich die Betroffenen auch oft selbst, wenn auch manchmal nur im Unterbewusstsein. Jedoch liegen die Ursachen nicht in einer Person oder bei dem „sogenannten schwarzen Schaf in der Familie“, sondern sie sind oft in den Familienkonstilationen bzw. in weit zurückliegenden Vorfällen innerhalb der Familie begründet. Um dies herauszufinden bedienen wir uns der Familienaufstellung.

Wie funktioniert eine Aufstellung?

Eine Familienaufstellung (Familienstellen) besteht aus Stellvertretern jedes einzelnen Familienmitglieds. Durch Methodik die Aufstellung der einzelnen Familienmitglieder werden alte und neue Störungen erkannt und die Verbindungen zueinander klargestellt.

Bernd Hellinger, der diese Methode bereits 1990 entwickelt hat, ist der Erfinder der Familienaufstellung. Er vertritt die Auffassung, dass bei einer Störung der emotionalen Bindung in der Familie psychische und physische Krankheiten entstehen können. Das kann eine einzelne Person betreffen, aber auch mehrere Personen im Familienkreis. Die Aufstellung hat nun die Aufgabe, diese emotionale Bindung zu stärken und die Ordnung im Familienverbund wieder zu reparieren.


Die Psychotherapie hat sich aus diesem Fundament in dieser Thematik weiterentwickelt und die grundlegenden Erkenntnisse von Bernd Hellinger wurden entsprechend in die Familientherapie mit eingebaut, wo diese Methodik unterstützend ist.

Was gilt es zu beachten?

Da es beim Familienstellen hoch emotional zugeht, sollte der Therapeut beachten, dass die Klienten bei ausreichender körperlicher und seelischer Gesundheit sind. Liegen weitreichende mentale Probleme vor, sollten diese erst therapiert werden, bevor man sich an das Familienstellen herantraut.

Manchmal kommt jedoch trotzdem eine Überforderung zustande, die es sehr problematisch macht einen Erfolg zu erzielen. Alte Wunden aus der Kindheit, Ängste und Traumas können zum Vorschein kommen, die vorher verdrängt wurden. Hier muss besonders intensiv betreut werden, damit kein Schaden entsteht.

Nach der Familienaufstellung ist es wichtig, die gewonnen Erkenntnisse zu verarbeiten und eventuell mit dem Aufsteller in Einzelgesprächen zu analysieren. Manchmal sind auch mehrere Gespräche oder Aufstellungen notwendig.

Sind weitreichende Schwierigkeiten hinsichtlich der Psyche zu erwarten ist es ratsam einen erfahrenen Psychologen mit hinzuziehen.


Mittels Familienaufstellung den Weg der Veränderung gehen

Das Themenfeld hinsichtlich der Problematik ist vielfältig. Sie umfasst nicht nur den privaten, sondern auch den beruflichen Bereich. Denn oftmals haben Probleme, die man mit der Umwelt hat, ihre Ursachen in Konflikten in der Familie.

Auch nicht gelöste Konflikte mit Familienmitgliedern, die bereits gestorben sind können hier verarbeitet werden. Oft ist nach dem Lossagen des Konfliktes eine Trauerarbeit möglich oder auch das Loslassen eines Partners, wenn eine Beziehung gescheitert ist.

Durch die Aufstellung werden die Blockaden gelöst, die unsere Energien blockieren, die Selbstheilung wird aktiviert und die Seele hat ihre Freiheit wieder.